Kolumbien - Rehm & Co. Benecke Coffee GmbH & Co. KG
04.03.2018

Kolumbien

Das schönste Kaffeeland der Welt!

Kolumbien ist unendlich grün, das Wetter ist traumhaft und die Leute sind verrückt nach Kaffee. Für mich definitiv eine weitere Reise wert.

In Kolumbien hatte ich das Glück mit mehreren Lieferanten unterwegs zu sein. Der erste Trip startete mit einem Flug von der Hauptstadt (Bogota) nach Medellin. Von Medellin aus sind wir mit einem Auto weiter rein in die Kaffeegegend in Antioquia. Wir haben eine riesige Aufbereitungsanlage besucht, die noch nagelneu war und zu dem Zeitpunkt erst in der Testphase war. Es wurden die neusten Maschinen aus Brasilien importiert, um Defekte noch effizienter auslesen zu können. Im Umland haben wir eine Farm besucht, die ihren Kaffee genau zu dieser Aufbereitungsanlage liefert. Deren Ware wird täglich mit Trucks abgeholt und zu der Mühle (Aufbereitungsanlage) gebracht. Die ersten Kaffeekirschen wurden bereits geerntet, aber die Ernte ist weiterhin im Gange.

Zurück in Medellin endete der erste Trip und begann gleichzeitig der Zweite . Rund 2 Stunden von Medellin entfernt liegt die Hacienda La Claudina. Wir importieren schon seit einigen Jahren diesen Kaffee und ich war daher sehr froh die Farm einmal persönlich zu sehen.

Die Farm liegt in Boliviar und der Eigentümer und der Farmmanager leben hier mit ihren Familien. Die Plantage ist sehr innovativ und sucht immer nach neuen, geschmackvolleren Möglichkeiten Kaffee aufzubereiten und nach außergewöhnlichen Varietäten wie Geisha, Tabi oder Maragogype. Bei meinem Besuch war die Erntesaison im vollem Gange und ich durfte am eigenen Leib erleben wie es ist Kaffees auf der Hacienda la Claudina zu Ernten. Mithilfe eines sogenannten Mula (eine Mischung aus Esel und Pferd) sind wir 30 Minuten bergauf geritten. Die Kaffeehänge sind sehr steil und es war etwas unheimlich sich auf das Tier zu verlassen, aber diese sind, in Gegensatz zu mir, den Aufstieg gewohnt. Zwischen den Bäumen war man als blonde Frau eine echte Rarität und die Pflücker haben sich gefreut, dass eine Europäerin sich die Mühe macht deren Arbeit wertzuschätzen. Nachdem wir den Abhang wieder heruntergerutscht sind, haben wir uns die Nassmühle und das Musterzimmer angeschaut.

Der dritte Teil der Reise startete wieder mit einem Inlandsflug in den Süden- nach Cali. Von hier aus ging es mit mehrere Stunden Fahrt in die Kaffeegegenden. Mir wurde viel vom Land und den Leuten gezeigt. In diesem Teil von Kolumbien war man als Blondine auffälliger; oft wurden meine Haare angefasst und mir wurde der typische Spitzname „Gringa“ gegeben ☺

Nach ein paar weiteren Tagen im Grünen ging es dann wieder nach Hause.

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